{"id":40,"date":"2014-06-30T21:49:47","date_gmt":"2014-06-30T19:49:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/?page_id=40"},"modified":"2020-06-10T19:43:39","modified_gmt":"2020-06-10T17:43:39","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/?page_id=40","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: center;\">Wozu ein Verein, ich will ja eigentlich nur Singen!<\/h2>\n<p>Ihre Frage ist berechtigt, denn wenn Sie Freude am Singen haben, geht doch das auch ohne Verein und Vereinsmeierei &#8211; oder? Sicher! Und wir Sangesfreudigen singen gerne auch au\u00dferhalb unseres Vereins: beim Wandern, in einer fr\u00f6hlichen Runde, in der Familie, alleine und bei vielen anderen Gelegenheiten &#8211; und sei es zuhause in der Badewanne! Wenn es aber ein mehrstimmiges, chorisches Singen sein soll, ist ein Minimum an Organisation notwendig: Noten, Termine, Finanzen, Briefe, Konzerte, und, und, und &#8230;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Aber die Hauptsache ist und bleibt das Singen!<\/h3>\n<h3>Dissidenten gr\u00fcnden Gesangsverein<\/h3>\n<p>Mit diesem Ziel gemeinsam zu singen gr\u00fcndeten am 3.April 1861 (es gab damals \u00fcberhaupt nur vier Vereine in Gmunden, heute sind es schon \u00fcber 120) 22 M\u00e4nner den Gmundner M\u00e4nnergesangsverein (MGV). Eigentlich war damals die Vereinsgr\u00fcndung noch verboten, sodass man diese M\u00e4nner heute als &#8222;Dissidenten&#8220; bezeichnen w\u00fcrde. Der &#8222;Privatier&#8220; Josef Lamprecht wurde Vorstand. Ihm folgten in der weiteren Zeit Lehrer, Buchh\u00e4ndler, Schuldirektoren, Hoteliers, Drogisten, Kaufleute, Ausbildungsleiter, &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<a href=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/01-Dissidenten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-199\" src=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/01-Dissidenten.jpg\" alt=\"01 Dissidenten\" width=\"552\" height=\"396\" srcset=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/01-Dissidenten.jpg 552w, http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/01-Dissidenten-300x215.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 552px) 100vw, 552px\" \/><\/a><\/p>\n<div align=\"center\">\n<h5>Erstes Bild aller Mitglieder des MGV im Jahr 1861<\/h5>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Komponisten Habert und Pep\u00f6ck im Gmundner M\u00e4nnergesangsverein<\/h2>\n<p>Das musikalische R\u00fcckgrat des Vereins bilden die Chormeister. Dem Gr\u00fcndungschormeister Johann Krepper folgten Idealisten, die Kapellmeister, Lehrer, Kassiere, Organisten, Advokaten und anderes als Beruf hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/02-Habert.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-200\" src=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/02-Habert.jpg\" alt=\"02 Habert\" width=\"163\" height=\"214\" \/><\/a><\/p>\n<div align=\"center\">\n<p>1864 war es z.B. der bekannte Gmundner Kirchenkomponist Johann Evangelist Habert.<\/p>\n<\/div>\n<p>Der junge Verein k\u00e4mpfte um sein Bestehen und schloss sich schon 1862 dem Ober\u00f6sterreichisch-Salzburgischen S\u00e4ngerbund (O\u00d6SSB) an.<\/p>\n<p>Die ersten Veranstaltungen &#8211; Silvesterfeiern, Gr\u00fcndungsfeste und S\u00e4ngerfahrten &#8211; fanden statt. Die freundschaftliche Verbindung zum Herzog von Cumberland wurde durch gesangliche Darbietungen vertieft. Das 4. Bundess\u00e4ngerfest des O\u00d6SSB fand 1879 in Gmunden statt. Wohlt\u00e4tigkeitskonzerte z.B. f\u00fcr die Hinterbliebenen des Wiener Ringtheaterbrandes und der &#8222;Suppenanstalt&#8220; fanden statt.1886 trat auch schon ein Damenchor auf. Auch beim 1.Blumenkorso 1887 war der MGV dabei, der damals &#8222;Mondscheinfahrten&#8220; veranstaltete. 1892 wirkte er bei der Er\u00f6ffnung der Gmundner Wasserleitung mit. Die enge Verbundenheit des MGV mit seiner Stadt wird vom Gmundner Gemeinderat 1906 gew\u00fcrdigt, indem er dem Verein die F\u00fchrung des Gmundner Stadtwappens gestattet, das nach wie vor unser Vereinsabzeichen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/03-Wappen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-201\" src=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/03-Wappen.jpg\" alt=\"03 Wappen\" width=\"262\" height=\"333\" srcset=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/03-Wappen.jpg 576w, http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/03-Wappen-236x300.jpg 236w\" sizes=\"auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Geschichte des MGV ist ein Spiegel Gmundens und \u00d6sterreichs. So \u00fcberraschte z.B. die Ermordung des Thronfolgers 1914 den MGV am Bundess\u00e4ngerfest des O\u00d6SSB. 23 S\u00e4nger mussten zum 1.Weltkrieg einr\u00fccken, soda\u00df nicht mehr gesungen werden konnte. Vorstand Hans Reingruber initiierte den Verein 1919 wieder, dem damals der bekannte Stadtchronist Dr. Krakowizer angeh\u00f6rte. Gesungen wurde im &#8222;Hotel Post&#8220; , aber vorher und nachher fanden oftmals Lokalwechsel statt, soda\u00df bis heute fast alle Gmundner Lokale dem MGV als Probenr\u00e4ume dienten und das umfangreiche Archiv beherbergten.<\/p>\n<p>Am 6.Juni 1926 wurde die Schubert-B\u00fcste am Franz-Josefs-Platz gestiftet und enth\u00fcllt. Hier wirkten auch die inzwischen gegr\u00fcndeten Gesangsvereine &#8222;MGV Edelwei\u00df&#8220; und &#8222;S\u00e4ngerbund Edelwei\u00df&#8220; mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/04-Pep\u00f6ck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-202\" src=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/04-Pep\u00f6ck.jpg\" alt=\"04 Pep\u00f6ck\" width=\"248\" height=\"381\" srcset=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/04-Pep\u00f6ck.jpg 248w, http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/04-Pep\u00f6ck-195x300.jpg 195w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/a><\/p>\n<div align=\"center\">\n<p>1931 wurde der bekannte Operettenkomponist August Pep\u00f6ck Ehrenmitglied.<\/p>\n<p>Er komponierte unter anderem das &#8222;Gmundner Motto&#8220; , die Hymne des MGV, die auch heute noch zu festlichen Anl\u00e4ssen gesungen wird.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/05-Motto-Noten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-203\" src=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/05-Motto-Noten.jpg\" alt=\"05 Motto Noten\" width=\"350\" height=\"500\" srcset=\"http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/05-Motto-Noten.jpg 350w, http:\/\/www.stadtchorgmunden.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/05-Motto-Noten-210x300.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>1933 fand das 14. Bundess\u00e4ngerfest des O\u00d6SSB in Gmunden statt, an dem Bundespr\u00e4sident Miklas teilnahm und \u00fcber das noch heute ein 8 mm Film im MGV-Archiv aufbewahrt wird. Damals gab es sogar einen Gesangsverein im Ortsteil Weyer. 1936 schlossen sich der MGV Edelwei\u00df und der MGV 1861 zum &#8222;Gmundner M\u00e4nnergesangsverein 1861&#8220; zusammen.<\/p>\n<p>Die Wirren des 2.Weltkrieges machten auch vor dem MGV nicht halt: Verwundetenkonzerte 1939 im Reserve-Lazarett Cumberland, gemeinsames erschwertes Proben mit dem &#8222;Volksgesangsverein Edelwei\u00df&#8220; (fr\u00fcher S\u00e4ngerbund Edelwei\u00df), Luftalarm, Probenlokal f\u00fcr Kriegszwecke verwendet, usw.<\/p>\n<h2>Trotz schwieriger Zeiten: Singen<\/h2>\n<p>Am 28.November 1945 startete man im besetzten \u00d6sterreich durch die Vereinigung der Vereinsreste des MGV 1861 und des Volksgesangsvereins Edelwei\u00df wieder die entscheidende Initiative, um in Gmunden das Chorsingen unter Obmann Max Gaigg zu beginnen. Die entscheidende Sitzung fand \u00fcbrigens im Gasthaus &#8222;Zum Goldenen L\u00f6wen&#8220; statt, das vor der Handelsakademie und dem &#8222;Goldenen Brunnen&#8220; auch unser Probenlokal war. Kurz darauf, am 16.Dezember 1945, gab der Chor unter dem langj\u00e4hrigen Kurdirektor Franz H\u00fcttenmayr das erste Konzert bei der Christbaumfeier am Gmundner Graben.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit wurde auch das bekannte Sternsingen begonnen, wozu innerhalb des MGV das &#8222;Doppelquartett Edelwei\u00df&#8220; gegr\u00fcndet wurde.<\/p>\n<h2>M\u00e4nnerchor wird Gemischter Chor<\/h2>\n<p>War der MGV bisher nur ein reiner M\u00e4nnerchor &#8211; wenn es auch in den Drei\u00dfigerjahren Ans\u00e4tze zu einem Gemischten Chor gab &#8211; so wurde 1956 der Wunsch nach einem Gemischten Chor verwirklicht. Daher gelten alle in dieser Schrift genannten geschlechtspezifischen Bezeichnungen f\u00fcr beide Geschlechter. Unter Obfrau Konsulent Friedl Schinagl gedieh der Damenchor &#8211; der auch alleine sang &#8211; pr\u00e4chtig, soda\u00df sogar an eine Aufnahmesperre gedacht werden musste. Der innere Druck wurde gr\u00f6\u00dfer, sodass 1958 aus dem MGV der Gmundner Kammerchor unter Leitung von Chormeister Van den Hoove hervorgehen konnte. 1961 wurde unter Vorstand Karl Auer, Obfrau Friedl Schinagl und Chorleiter Prof. Dr. Sepp Moser eine gelungene 100-Jahr Feier abgehalten. Die Veranstaltungen nahmen weiter zu: See-Blumenkorso, Nikolo-Kr\u00e4nzchen, Ausfl\u00fcge, Maskenb\u00e4lle, Sternsingen, Besuche und Gegenbesuche von Ch\u00f6ren, die Adventsingen kamen auf. 1973 folgte dem verdienstvollen Vorstand Hans Gabis als Vorstand Dir. Ing. Arnold Brunner, der zehn Jahre den Verein aktiv und erfolgreich leitete. 1984 folgte ihm f\u00fcr die n\u00e4chsten 23 Jahre Obmann Peter Hammerschmid. 2007 wurde Harald Aigner neuer Obmann. 2008 \u00fcbernahm interimsm\u00e4\u00dfig Konrad Laherstorfer den Vorsitz, bis Dipl. Ing. Konrad Neu als Obmann kooptiert wurde. Unter seiner Leitung wurden die Vereinsstatuten weitgehend reformiert und ein neuer Vorstand gew\u00e4hlt. Neuer Obmann wurde nun Erhard Hausherr, der jedoch bereits nach einem halben Jahr, aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden, zur\u00fccktrat und der an die 1. Obfrau des Gmundner Gesangsverein 1861, Margit Scherzer, das Amt \u00fcbergab.<\/p>\n<p>Dem langj\u00e4hrigen Chorleiter Prof. Sepp Moser folgte 1978 Prof. Hermann Riedler, Musikprofessor am Gmundner Gymnasium. Unter anderem studierte er 1983 die &#8222;Carmina Burana&#8220; ein und errang damit einen \u00fcber Gmunden hinausreichenden Erfolg mit dem MGV. Seit J\u00e4nner 1989 war Mag. Martin Schwarz, Musikprofessor an der H\u00f6heren Internatsschule Schlo\u00df Traunsee in Altm\u00fcnster, Chorleiter. Auch er erarbeitete mit dem Chor ein breitgef\u00e4chertes Liedgut und nahm mit dem Chor an zwei Wertungssingen teil. Ein Renaissance-Konzert, ein Romantikkonzert im Mai 1993, Haydn\u00b4s Sch\u00f6pfung 1994, der Auftritt beim Ball der Ober\u00f6sterreicher in Wien im J\u00e4nner 1996 sowie die Brahms-Matin\u00e9e im November 1997 waren die konzertanten H\u00f6hepunkte.<\/p>\n<h2>Chor \u00e4ndert Namen<\/h2>\n<p>Seit 1956 ist der Gmundner M\u00e4nnergesangsverein durch Aufnahme von S\u00e4ngerinnnen ein Gemischter Chor. Der Vereinsname war daher nicht mehr zutreffend, sodass sich im M\u00e4rz 1990 der Verein in &#8222;Gmundner Gesangsverein 1861&#8220;, kurz GGV bezeichnet, umbenannte.<\/p>\n<p>Ab September 1998 hatte die fr\u00fchere Chorleiter-Stellvertreterin Ulrike Rastl, Hauptschullehrerin und Gesangssolistin das verantwortliche Amt der Chorleiterin inne. Ihr &#8222;Kleeblattkonzert&#8220; gelang so gut, dass der Chorverband Ober\u00f6sterreich den GGV zum Adventsingen der AGACH (Arbeitsgemeinschaft alpenl\u00e4ndischer Ch\u00f6re) am 14. Dezember 2002 nach Udine entsandte. Zusammen mit sechs Ch\u00f6ren aus anderen L\u00e4ndern gelang ein eindrucksvolles Konzert im Dom zu Udine. Eine weitere Auszeichnung: Gmundens B\u00fcrgermeister Heinz K\u00f6ppl sowie die Stadtr\u00e4te Zemann, Grampelhuber, Frauscher und Mayr reisten extra zum Konzert nach Udine! Das Schlagerkonzert 2004 im ausverkauftem Gmundner Stadttheater und Bruckners Tedeum im Kongresszentrum Toscana sowie die dreimalige Auff\u00fchrung der Michael Haydn Messe 2005 runden die Erfolge ab. Ulrike Rastl legte im J\u00e4nner 2006 den Taktstock zur\u00fcck.<\/p>\n<p>2006 \u00fcbernahm Orgelbaumeister Andreas Kaltenbrunner den Taktstock. Er ist beruflich als Orgelbauer, Klaviermacher und Kirchenmusiker sehr engagiert. Als Organist wirkte er von 1973-2003 in Gr\u00fcnau im Almtal, und gleichzeitig als Organist von 1977-2005 in Scharnstein. 25 Jahre nd 6 Monate war er Leiter des &#8222;Berthold Chores Scharnstein&#8220; &#8211; von der Gr\u00fcndung 1981 bis 2006 und ist seit 2009 auch Leiter der S\u00e4ngerrunde Lindach. Seine musikalische Ausbildung begann bereits im Alter von 5 Jahren mit dem Akkordeon. Weitere Ausbildungen fand er in Klavier, Orgel und Chorleitung in Lambach, Linz und Wien.<\/p>\n<p>Durch seine konsequente F\u00fchrung und seine gro\u00dfen Anforderungen machte er den Chor zu dem, wie man ihn heute kennt. Das Erscheinungsbild des Chores wurde vereinheitlicht: eine neue elegant-trachtige Chorkleidung wurde angeschafft. Mit einem neuen Logo, neuer Chorfarbe und neuem Auftreten wurde ein GGV-corporate-identity geschaffen. Damit war der GGV nun ausgestattet f\u00fcr die kommenden musikalischen Highlights.<\/p>\n<p>2006 reiste der Chor gemeinsam mit 4 weiteren Ch\u00f6ren nach Rom und f\u00fchrte die &#8222;Gro\u00dfe Credo Messe&#8220; von W.A.Mozart sowohl in Sankt Paul vor den Mauern (nach dem Petersdom die zweitgr\u00f6\u00dfte Kirche Roms), als auch im ber\u00fchmten Pantheon auf. Die Messe war auch bei der Gmundner Festwochener\u00f6ffnung ein gro\u00dfer Erfolg.<\/p>\n<p>2007 war wiederum das Stadttheater Gmunden ausverkauft. Das weltber\u00fchmte Musical &#8222;Sound of Music&#8220; war Hauptthema des Konzertes. In der Heimatstadt wurde &#8222;Gmunden komponiert&#8230;&#8220; veranstaltet. Die Festmesse war den heimischen Komponisten Habert und Pep\u00f6ck gewidmet und mit einem gem\u00fctlichen Rahmenprogramm auf der Esplanade klang der Festtag freudig aus. Das seit 2007 regelm\u00e4\u00dfig durch den GGV gestaltete Weihnachtshochamt in der Stadtpfarrkirche Gmunden, zieht j\u00e4hrlich Besucher von nah und fern an.<\/p>\n<p>2008 vertrat der Chor die Stadt Gmunden beim Konzert f\u00fcr Europa in der Italienischen Partnerstadt Faenza. Kr\u00f6nender Abschluss war dabei die Europahymne. Im Stift Engelszell begeisterte der GGV samt seinem Orchestr\u00b4ad hoc mit der Kr\u00f6nungsmesse von W.A.Mozart.<\/p>\n<p>2009 wurde Margit Scherzer erste Obfrau des Gmundner Gesangsvereines. Die erste &#8222;Gmundner Klangwelle&#8220; als Mega-Event im Park des Schlo\u00df Cumberland wurde aufgef\u00fchrt. Bei diesem Benefizkonzert konnten fast 6.000 Euro an die Bewohner der Landespflegeanstalt Cumberland \u00fcberreicht werden. Ein H\u00f6hepunkt in diesem Jahr war eine Auff\u00fchrung in den Dachstein Eish\u00f6hlen. Im Parsifaldom wurden Ausschnitte aus Musicals, Opern und Operetten aufgef\u00fchrt. Ein eisiges aber unvergessliches Erlebnis.<\/p>\n<p>2010 widmete der GGV am 08.Mai sein Muttertags-Konzert im Stadttheater Gmunden allen M\u00fcttern.<\/p>\n<p>Mit szenischen Darstellungen, perfektem B\u00fchnenbild, ausgesprochener Disziplin und reich an Ideen zieht der GGV die Besucher heute in seinen Bann. Das Repertoire des GGV reicht vom Volkslied, \u00fcber Kirchenmusik, bis hin zu Werken aus Musicals, Opern und Operetten.<\/p>\n<p>Im Sommer 2010 legte Andreas Kaltenbrunner das Amt des Chorleiters zur\u00fcck. Danach \u00fcbernahm dankenswerter Weise Monika Hufnagl die interimistische Chorleitung.<\/p>\n<p>Ab J\u00e4nner 2011 konnte Mag. Konrad Fleischanderl als Chorleiter gewonnen werden. Das Jahr 2011 war ein Jubil\u00e4umsjahr f\u00fcr den Verein. Es durfte das 150-j\u00e4hrige Bestehen des Chores gefeiert werden. Dies wurde im Rahmen der Festmesse am 15. Mai mit der Auff\u00fchrung der Intradenmesse von Fridolin Limbacher und der Fahnenweihe begangen. Am 28.10. fand die Ausstellungser\u00f6ffnung mit Festakt im Rathaussaal und am 10.12. das Jubil\u00e4umsweihnachtskonzert gemeinsam mit dem Brucknerchor Linz und dem Orchester &#8222;\u00d6sterreichisches Bach-Collegium&#8220; statt, zudem viele Ehreng\u00e4ste begr\u00fc\u00dft werden durften.<\/p>\n<h2>GGV heute&#8230;<\/h2>\n<p>Zum Halbjahr 2012 teilte uns unser Chorleiter Mag. Konrad Fleischanderl mit, dass seine vielf\u00e4ltigen Aufgaben in Linz und neue Aufgaben beim Amt der O\u00d6-Landesregierung eine weitere GGV-Chorleitung in Gmunden unm\u00f6glich machen. Diesen Umstand versp\u00fcrten wir schon die ganze Zeit, wir waren traurig aber auch stolz auf diese kurze, heftige und einpr\u00e4gsame Zeit mit Konrad Fleischanderl. Gl\u00fccklicherweise trafen wir bei unserer erneuten Chorleitersuche auf die bestens bekannte Uli Rastl und\u00a0probten\u00a0mit ihr ab\u00a011.9.2012\u00a0als neue\u00a0Chorleiterin.<\/p>\n<p>Die herausragenden Auff\u00fchrungen waren seither der Auftritt in Verona und die &#8222;ausgezeichneten Erfolge&#8220; beim Chorwettbewerb in Verona und 2015 in Bad Ischl.<\/p>\n<p>Von den meisten Veranstaltungen des GGV gibt es Livemitschnitte auf CD und DVD (siehe Shop).<\/p>\n<div align=\"center\">_______________________________________________________________________________________<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wozu ein Verein, ich will ja eigentlich nur Singen! Ihre Frage ist berechtigt, denn wenn Sie Freude am Singen haben, geht doch das auch ohne Verein und Vereinsmeierei &#8211; oder? Sicher! 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